Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrecke n.
getrecke , n. , verstärkte bildung zu treck, gehört mit diesem und dem verbum trecken dem niederdeutschen sprachgebiet in erster linie an, wo es noch heute mundartlich sich erhalten hat. von hier aus griff es litterarisch über die sprachgrenze hinaus, und in mitteldeutschen quellen ist es bis in das 17. jahrh. hinein belegt. während in dem einfachen treck ( ziehen, zug brem. wb. 5, 103) das nomen actionis zum ausdruck kommt, wendet sich das compositum von anfang an in collectiver zusammenfassung den handelnden personen zu: getrecke, heerzug, gefolge, mhd. wb. 3, 90 b . ebenso Lexer 1, 947 . Sc…