Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrauung f.
getrauung , f. , substantivbildung zu getrauen ( s. d. ), die in älteren mitteldeutschen quellen den substantivierten infinitiv ( s. oben ) in seinen beiden functionen ersetzt. in anlehnung an die nominalformen des stammes (triuwe) findet sich vereinzelt auch der umlaut vor; vgl. mhd. wb. 3, 110 b . Lexer 1, 950 . 1 1) Dominicus. dirre heilige ist zu lobene umme vil stucke ... zu dem anderen mâle lobit man in umme di grôʒen getrûwunge di her hât zu gote. Hermann v. Fritslar deutsche myst. 1, 130 Pfeiffer; dô haten si grôʒe getrûwunge zu sancte Elsebêten, wanne si hôrten vil sagen von iren zeic…