Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getraum m.
getraum , getraume , m. , verstärktes traum ( s. d. ), gehört nur der älteren sprache an: vil und manicherlai getraumen und nächtlich gesicht, erschrecken und betrben den menschen ... so erschrecken betrüben und mssigen solh getreume die menschen, das sy zuo zeiten im schlaf wainen ... die stoltzen getraum spilen in der betriegenlich nacht mit den menschen ... so der mensch will vermeiden getraum, sol er sich vor sorgen hten. Albr. v. Eyb spiegel (1511) 25 b ; und die zeyt, die dem menschen zu re verlihen ist, als bey nacht das schlaffen, die mag nit mit re gesein: wann die getrawme und g…