Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrange
getrange , getrang , adverb., oberdeutsche nebenform zum adverbium gedrange ( sp. 2034), das secundär sich auch zum adjecctiv entwickelte: 1 1) ausz ursach, das der schmerz also getrang gehet, und wo er also ein hüli findt oder das geäder auffschwelt, da sammlet sich das entzündt ding. Paracelsus chirurg. schrift. ( Straszburg 1618) 527 B. 2 2) und besatte die umbe gelegenen vesten mit ritterschaft und det in mit degelichem kriege so getrange, daz die burgere nüt herus mohtent kumen. ( Closener ) d. städtechr. 8, 49 u. a.; sie thaten ihnen so getrang, dasz sie von dem stürmen lassen muszten. R…