Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrampel n.
getrampel , n. , verbalsubstantiv zu dem schon bei Jeroschin als substantivierter inf. belegten trampeln ( vgl. mhd. wb. 3, 83 b . Lexer 2, 1496 ). das substantiv läszt sich im 16. jahrh. belegen und weist in älteren denkmälern meist formen mit umlaut auf. die neuere sprache läszt diesen umlaut wieder untergehen ( vgl. Adelung ; s. u. ) und hält hierdurch den zusammenhang mit dem verbum lebendiger im bewusztsein: 1 1) darumb fliecht bald her vatter mein vnd verbergt euch in Jovis tempel hört jr nit das gstösz und getrempel von rosz vnd leuten auch allerley lerman. H. Sachs tragedia der zerst. …