Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getigen n.
getigen , n. , ostschwäbische form des in der mittelhochdeutschen dichtung mannigfach belegten collectivs zu degene, gedigene Lexer 1, 770 . in der urkundenprosa hat es den begriff der dienstmannschaft mehr auf grund und boden übertragen, getigen das gut eines dienstmannen: item so sind denn S. Ulrichs recht umb die zins. da sind der getigen zwai, aines nempt man Kemnater tigen, daz sint die güter ze dem Stercklin vier gut. weisth. aus dem Allgäu. weisth. 6, 295 § 7. vergl. hierzu: alle liut die zu dem gedigen der stat ze Auspurch gehörent, es sien clöster, phaphen oder layen .. sie sien gesez…