Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gethuns n.
gethuns , n. , pfälzische nebenform zu gethue ( s. oben ). zweierlei bedarf hier der erklärung, einmal der auslautende spirant, anderseits der nasal, den die bildung mit der vorigen gemein hat. die friesische collectivbildung gidunt, thun, werk, betrieb. Johansen nordfriesische sprache 130 ( vergl. gedoente Verwijs und Verdam 2, 1068 ) legt die gruppe der mit dem t- suffix gebildeten substantiva nahe, doch weist die sonderbedeutung der pfälzischen form in andere bahnen. mit Sütterlin der genitiv im Heidelberger volksmund ( festschrift des Heidelberger gymnasiums 1894) wird die form als genetiv…