Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gethue n.
gethue , n. , verbalsubstantiv zu thun ( theil 11, 434 ff. ). das wort ist verhältnismäszig spät belegt, vom ende des 18. jahrh., und zeigt in seinem bedeutungsgehalt wendungen, die am verbum in der schriftsprache nicht zum ausdruck gekommen sind. es gehört der zwangloseren sprache an, wo es in der litteratur auftritt, und führt sein eigentliches reicheres leben in den mundarten. unter diesen hat die bairisch-österreichische mundart keinen antheil an unserem worte, sie hat dafür das neutrum thun ( Schmeller 2 1, 577. Lexer kärnthisch. wb. 76 ), tirolisch tüen ( Schöpf 773 ) gebildet, das ebenf…