Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getäub n.
getäub , n. , verbalsubstantiv zu dem in der älteren sprache so viel verwendeten touben ( Lexer 2, 1478 ), tauben ( th. 11, 169), das in unserer sprache durch betäuben ( th. 1, 1695) verdrängt worden ist. das substantiv ist litterarisch nicht hervorgetreten, seine existenz wird aber durch die zeugnisse der wörterb. als eine mundartlich verbreitete erwiesen, vgl. auch tebs, töbs, lärm Brückner die Henneberger mundart Frommann 3, 134 . Weinhold schles. wb. 98 b . Vilmar 412 ; täubi, zorn, tollheit Stalder 1, 271 ; die taübe, der zorn Tobler Appenzeller sprachschatz 132 ; tumultus getösz, getoüb,…