Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getäfer n.
getäfer , n. , schwäbisch - alemannische nebenform zu getäfel, vielfach auch mit abfall des präfixes vor dem dental in der form täfer ( vgl. th. 11, 25) und däfer überliefert. es fragt sich ob der übergang von l zu r am substantiv seinen ausgang genommen hat oder am verbum, das — wenn auch in anderer bedeutung — dieselben formen in bairischer mundart aufweist ( Schmeller 2 1, 587). ebenso ist es fraglich ob eine rein lautliche erscheinung vorliegt: eintritt eines hiatustilgenden r ( vgl. Kauffmann gesch. schwäb. mundart § 186 d ) nach ausfall des l, wodurch auch die bairische erscheinung erklä…