Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesucher masculinum
gesucher , masculinum , nomen agentis zu dem von gesuch = usura, abgeleiteten verbum (gesuchen 3), foenerator, usurarius; im bairisch schwäbischen gebiet der älteren sprache heimisch, greift es nur in einem mittelrheinischen osterspiel des 13. jahrh. ( Lexer nachtrag 203 ) darüber hinaus; belegt ist es bei Seifried Helbling, der auch das verbum in diesem sinne gebraucht ( s. oben ) vgl. 2, 797, ebenso: des soltû überein niht nemen, ez sî wîn oder brôt, hüenre oder eiger, weder diz noch jenz. dû weist vil wol, lihest dû im niht, daz er dir nihtes niht bræhte. dâ von soltest dû sîn sus ouch niht…