Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesellenstechen n.
gesellenstechen , n. ritterspiel mit einzelkämpfen, gesell gegen gesell (13, h ), im gegensatz zum buhurt oder turnier, wo schar gegen schar rennt und sticht, nd. gesellensteke Schiller-Lübben 2, 78 b ( von 1490): uff mentag noch mittag ist das gesellenstechen gewesen. dar inne sint disz gewesen: der pfaltzgraf, mg. Friderich von Brandenburg, mg. Cristoffel von Baden u. s. w. Mone zeitschrift 16, 266 ( Offenburg, von 1483); ( nachdem ) das zulegen ( beilager ) und der kirchgang mit groszer zier verpracht, hueb sich das gesellenstechen. Wilw. v. Schaumburg 48; wie loblich er (her Gotfridt von Z…