Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschwül adj.
geschwül , adj. , verstärktes schwül ( s. d. ). 1 1) bedrückend heisz oder feuchtwarm, aestuans Henisch 1549 : geschwül wetter Ludwig 757 ; mein liebster herr gott woll jetzund eur lieb erhalten frisch und gesund, dasz sie in der geschwülen zeit nicht fallen mög in ein krankheit. Sommer plagium (1616) D 1 a ; da sonne, hitz und luft bei so geschwülen tagen die kräfte durch den schweisz aus nerv und gliedern jagen. Günther 796 ; wenn die geschwühle lufft die ruhe von uns treibt. Stoppe gedichte, 1 . sammlung 112; wann die sonn uns nahe stehet, wird sie warm, erhitzt, geschwühl. Brockes 2, 277 ;…