Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschreibe n.
geschreibe , n. das schreiben und das geschriebene, von der schrift wie von der schriftstellerei, mit verächtlichem nebensinn: ein lüderliches geschreibe. Steinbach 2, 509 ; ich sah, dasz es von meinem geschreibe war. Tristr. Schandi (1777) 7, 127; Archenholzens Italien — wie so ein geschreibe am ort selbst zusammenschrumpft. Göthe 27, 234 ; der sich bei seinem ewigen geschreibe nicht éinmal durch den beifall des publici hat anerkannt gesehen. an Lavater 89. dagegen ahd. ga-, giscrîp, n. scriptura, descriptio, stilus Graff 6, 571 ; erzählung: Valerius spricht sulch geschrîp (: wîp). md. schach…