Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschleppe n.
geschleppe , n. , verbalsubst. zu schleppen. 1 1) das schleppen, tractus, raptus Steinbach 2, 442 ; übertragen, von einer liebschaft: obersächs. lasz das geschleppe sein; was nützt das lange geschleppe. vgl. geschleipf unter geschleife 1. 2 2) gefolge. 2@a a) eigentlich: ein geschleppe, sequela, comitatus, der fürst hat ein groszes geschleppe bei sich. Stieler 1807 ; des kaisers geschleppe, caterva imperatoris. ebenda; es müszten aber nicht alle bischove, epte, mönche, doctores und des unnützen huddelmans gesindlin und das gros geschleppe dahin ( zum concilium ) komen. Luther 7, 263 a . vgl. g…