Eintrag · Rheinisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gesch
2.598 Bildungen · 2.527 Erstglied · 68 Zweitglied · 3 Ableitungen
Ableitung von gesch
ge- + sch
gesch leitet sich vom Lemma sch ab mit Präfix ge-.
gesch‑ als Erstglied (30 von 2.527)
geschabe
DWB
geschabe , n. das schaben, zuweilen auch das was abgeschabt wird, abschabsel Adelung.
Geschabels
ElsWB
G e schab e ls [Kòwls Dossenh. ] n. infolge der Trockenheit kurz gebliebenes Ohmdgras. M e r mäjt's doch, un d wënn s au ch numme n so Gsch…
geschaben
KöblerMhd
geschaben , st. V. nhd. quälen, bedrücken Q.: Schachzb (FB geschaben), HvNst (um 1300) E.: s. ge, schaben (1) W.: nhd. DW- L.: FB 129b (gesc…
Geschabetband
BWB
Geschabetband Band 1, Spalte 1,1018
Geschabsel
PfWB
Ge-schabsel n. : 1. 'Abgeschabtes', Geschabsel [ KU-Schmittw/O ]; vgl. Schabsel . — 2. 'dünne Rinde an Baumtrieben' [ KL-Siegb ]. — Südhess.…
Geschabte Manier
Meyers
Geschabte Manier ( Schabmanier ), s. Kupferstecherkunst .
geschâche
BMZ
geschâche swv. beraube. si kan mit ir lôsen gebærde ir friunt geschâchen wol MS. H. 2,331. a. beschâchen?
geschâchen
Lexer
ge-schâchen swv. BMZ berauben Ms.
geschacher
DWB
geschacher , n. das schachern: untersteh dich nicht, auch nur ein wort von deinem geschacher gegen mich vorzubringen. Freytag soll u. haben …
geschacht
DWB
geschacht , gewürfelt, mit viereckigen feldern versehen wie im schachbret Frisch 2, 155 b : ein in felder geschachtes brett. J. Paul vorsch.…
geschachzabelt
DWB
geschachzabelt , dasselbe, s. schachzabel : geschâzavelt genôte, wîʒ unde rôte, wârn die steine ( der mauer ) gevieret. Lanzelet 4107 ; es (…
geschacket
KöblerMnd
geschacket , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gestückt?, mit Fehler am Griff behaftet E.: s. schacken (2) L.: MndHwb 3, 41 (schacken/geschacket), Lü …
geschade
Lexer
ge-schade swm. schaden, pl. gescheden Chr. 2. 76,19 ;
geschadegen
KöblerMhd
geschadegen , sw. V. Vw.: s. geschadigen*
geschaden
DWB
geschaden , verb. wie einfaches schaden, goth. gaskaþjan, mhd. geschaden: ach lieber, was mags dir geschaden. H. Sachs 2, 2, 38 b .
geschaden
FWB
1. ›jm. schaden, jm. Schaden zufügen‹.; 2. ›Schaden eintreten, passieren, sich ergeben‹.
geschadigen
KöblerMhd
geschadigen , sw. V. nhd. schädigen Hw.: s. geschaden Q.: Minneb (FB geschadegen), Beisp, Chr, Urk (1284) E.: s. ge, schaden W.: nhd. DW- L.…
geschæchet
Lexer
ge-schæchet part. adj. BMZ gewürfelt wie ein schachbrett Lieht. ebenso
geschädigt
LDWB2
ge|schä|digt adj. roviné (-ná, -nada), derné (-ná, -nada), danejé (-já, -jada).
Geschädigte
LDWB2
Ge|schä|dig|te m./f. (-n,-n) danejé(-jada) m.(f.)
geschäfede
Lexer
ge-schäfede s. gescheffede;
geschäffec
Lexer
ge-schäffec adj. s. gescheffec;
geschäfferig
PfWB
ge-schäfferig Adj. : ' geschäftig, eilig ', geschäfferich [ PS-Geisbg ]. — Eine erweiterte Form zu mhd. geschëffec; vgl. Bad. II 380 geschäf…
geschäffnig
DWB
geschäffnig , thätig, geschäftig, eine erweiterung aus mhd. gescheffic geschäffec, wie schaffner aus mhd. schaffære, noch bair. schaffer: ge…
Geschäffnis
PfWB
Ge-schäffnis n. : ' Geschäft, Angelegenheit '. a. 1444: es were dan daz sie (die Räte) gescheffeniß halp unsers herrn lenger hie sin wurde…
geschäft
DWB
geschäft , n. , früher auch f., subst. verb. mit lingualer endung ( s. gramm. 2, 742 fg. ) zu schaffen in dessen verschiedenen bedeutungen, …
geschäft
FWB
1. ›Tätigkeit, Geschäft, Verrichtung, Tun und Lassen aller Art; Handlungen, die einem besonderen Anliegen oder der sozialen Tagespraxis unte…
geschäftbrief
DWB
geschäftbrief , s. geschäftsbrief.
geschäftbrief
FWB
1. ›schriftlicher Auftrag, Vollmacht‹; 2. ›Testamentsurkunde‹
geschäftchen
DWB
geschäftchen , n. , dim. zu geschäft: geschäftgen, negotiolum Stieler 1714 ; in den briefen zeigt alles den schreiber noch ganz in die gedüf…
‑gesch als Zweitglied (30 von 68)
bergesch
KöblerMnd
*bergesch , Adj. Vw.: s. *bergisch?
birgesch
Lexer
birgesch adj. bergicht. pirgesch land Schiltb. 87 ; bäurisch Wolk. 71,1,9.
brüggesch
MNWB
brüggesch , brügsch , adj. , brüggisch (brüggisches Laken, Atlas).
brüggesch
KöblerMnd
brüggesch , Adj. Vw.: s. brüggisch*
eldāgesch
MNWB
eldāgesch aus Eldagsen (braunschweig.lüneb . Münzstätte), e.-e vîtesköppe.
eldāgesch
KöblerMnd
eldāgesch , Adj. Vw.: s. eldāgisch*
götingesch
KöblerMnd
götingesch , Adj. Vw.: s. götingisch*
hāgesch
MNWB
hāgesch aus dem Haag (Tuch).
hēgesch
MNWB
hēgesch s. hēgensch.
hilgedāgesch
KöblerMnd
hilgedāgesch , Adj. Vw.: s. hillichdāgisch*
hillichdāgesch
MNWB
hillichdāgesch ), hilge-, adj. , feiertäglich.
hillichdāgesch
KöblerMnd
hillichdāgesch , Adj. Vw.: s. hillichdāgisch*
holleges(ch)
MNWB
holleges(ch) , adj. , aus der norw. Provinz Helgeland, h. visch.
hāgesch
KöblerMnd
hāgesch , Adj. Vw.: s. hāgisch*
kȫningesch
MNWB
kȫningesch , kȫnigesch , adj. , königlich, dem König gehörend, verpflichtet.
koningesch
KöblerMnd
koningesch , Adj. Vw.: s. kȫningisch*
²krîgesch
MNWB
2 krîgesch , adj. , aus Krivitz (Meckl.), k.e appel, hoppen. S. auch krîvesch.
krīgesch
KöblerMhd
krīgesch , Adj. Vw.: s. kriechisch (1)
kȫgesch
KöblerMnd
kȫgesch , Adj. Vw.: s. kȫgisch
kȫnigesch
KöblerMnd
kȫnigesch , Adj. Vw.: s. kȫningisch*
kȫningesch
KöblerMnd
kȫningesch , Adj. Vw.: s. kȫningisch*
Lergesch
Wander
Lergesch Et äs e Lergesch. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 32, 20. Ein langer, lümmelhafter Mensch.
lêvenborgesch
MNWB
° lêvenborgesch , adj. , bei Liebenburg nördl. Goslar, de l.e bȫrde (Sassenchr. zu 1393).
lēvenborgesch
KöblerMnd
lēvenborgesch , Adj. Vw.: s. lēvenborgisch*
meigesch
Lexer
meigesch s. meiesch.
meschingesch
KöblerMnd
meschingesch , Adj. Vw.: s. missingisch*
meygesch
KöblerMnd
meygesch , Adj. Vw.: s. meiisch*
missingesch
KöblerMnd
missingesch , Adj. Vw.: s. missingisch*
mūsterdevilligesch
KöblerMnd
mūsterdevilligesch , Adj. Vw.: s. mūsterdevilligisch*
nēderlâgesch
MNWB
° nēderlâgesch , adj. , auf Stapelrecht bezüglich (Berl. StB. ed. Clauswitz 38 f. ) .
Ableitungen von gesch (3 von 3)
gesche
DWB
gesche , f. das weibchen des steinbocks, auch jesche, gubst Nemnich 1, 851 .
ungesch
KöblerMnd
ungesch , (verneintes Part. Prät.=)Adj. nhd. ohne Scheu seiend, uneingeschüchtert, furchtlos E.: s. un... (1), ge, schǖwen (1) W.: s. nhd. (…
ungeschên
MNWB
° ungeschên , adj. : nicht geschehen, „ it were van mi bat ungeschen: ik bin bedrogen van der mus ” (G. v. M. ed. Leitzmann 159).