Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesäuge n.
gesäuge , n. das euter bei wild und hunden Kehrein weidm. 137 : die hündin mit ihren jungen wölfen am gesäuge lieget mit ihnen auf ihrem lager. Heppe leithund 108 ; junger hase, welcher milch im gesäuge hatte. Train niederjagd 1, 277 ; die frischlinge umlagern die bache, das gesäuge sich erbittend. Brehm thierl. 2, 732 ; die bärin hat eins, zwei bis höchstens drei jungen, die sie mit zweien gesäugen, so ihr vorwerts nach dem brustkern zu gleich einem weibsbilde hängen, säuget. Dief.-Wülcker 614 ( Weimar, von 1707); auch beim hirschwild, wo das euter sonst die spinne ( aus ahd. spunni, mhd. spü…