Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gerüft n.
gerufte , geruft , mit umlaut gerüfte , gerüft , n. clamor, ahd. gehruafti (8. jahrh. ), mhd. geruofte, gerüefte, md. gerûfede, gerûfte, gerûfze Germania 10, 397, s. ge II, 5, c, γ sp. 1616, mnd. gerôpete Schiller-Lübben 2, 73 b . 1 1) lautes rufen oder schreien, lärm, schall, wie gerücht 1, gerufe 1: dô machete er ein gereiʒe und ein geruofte ober sente Iohannem. pred. 79, 22 Leyser; sie machten ein geruofte dô. livl. reimchron. 11487 ; Jêsum brâchten si dâ hin mit gerûfede uber in. pass. 63, 60 Hahn; sô mane wir die brûdere, daʒ si in collacien ir sweigen halden, adir von êrsamen dingen âne …