Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geringel n.
geringel , n. 1 1) subst. verb. zu ringeln th. 8, 998, das ringeln als thätigkeit, ringelnde, schlängelnde bewegung: kaum glaubliche that! es ergrünete jeglicher webstuhl, und in des efeus laub verhüllte das hangende tuch sich. anderes schwand in reben; und was als faden gespannt war, rankt mit geringel empor, aus dem aufzug dränget sich weinlaub. Voss Ovid nr. 20, 144 ( metam. 4, 397); kreisende bewegung: der spielhahn im falz, der im gringl rumspringt. Schöpf tirol. id. 556 . 2 2) coll. zu ringel th. 8, 995, die ringel: furchtbar starrende drachen in dunkelblauem geringel. Voss Theokrit 217 …