Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gereb n.
gereb , n. die oberen eingeweide, herz, lunge, leber, milz des geschlachteten eszbaren thieres, ein wort des bair.-österr. wie des mittelrhein.-hess.-thüring. sprachgebietes Schm. 2 2, 6 mit älteren belegen und den nebenformen greb, kreb, tirol. krêb, kröb Schöpf 342 , östr. kreb Höfer 2, 167 , der die bedeutung ' lunge insgemein, auch beim menschen ' gibt und das wort von reben bewegen ( Schm. a. a. o. ) ableitet; hess. gerâb, geræb, geraub, geraübe, daneben ingeraüwe, ingerâb ( vgl. geräusch ) Weigand wb. 3 1, 660. Vilmar 317 . Pfister 228 , in Frankfurt a. M. geraibstücke als zulage beim fl…