Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geratewol n.
geratewol , n. , selten m., aus falscher ableitung bisweilen geradewol geschrieben; es ist der zum substantiv gewordene imperativ gerat wol ( s. geraten 11, f ), wie der krieger wol dem soeben geschleuderten speer, der spieler dem rollenden würfel zurief, ähnlich dem kegelschieber im Renner 11370: ist der kugeln iht vil ze gach, so lauft er balde hinten nach und schreit: lauffe kugel! vrauwe zauwe din, liebiu frauwe nu zauwe. 1 1) das glückliche gelingen: das offtmals gute ehrliche anschlege nit gerathen .. ehre und tugend aber beheltet dennoch ein rechte meinung und löblichen willen, ob gleic…