Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gerase n.
gerase , n. 1 1) anhaltendes rasen, toben: das gerase des wahnsinnigen, des sturmes; mnl. gheraes, furor, rabies Kilian. 2 2) betäubender lärm: er ist als eine geige, die ein groszes gerase machet, und inwendig hohl ist. Olearius pers. baumg. 7, 5 ; nicht in eiteln worten, denn diese sind wie eine pauke, die zwar viel gerase machet, aber inwendig nichts drinnen ist. 2, 12; was für gerase der trompeten? A. Gryphius 1, 176 ( Cath. v. G. 5, 423); da habe ich mein enckel in meiner cammer mit 3 pagen .. die machen mir ein solch gerasz, dasz ich mein eigen wordt nicht hören kan. Elis. Charl. 2, 152 …