Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genugthun
genugthun für genug thun, das doch vorherrschend blieb ( s. genug 4, b ), schon im 16. jh., wie bei Maaler 188 c , gnuogthuon, er schreibt aber auch gnuogseyn, sufficere; wo der mensch recht rewet, beichtet, gnugthet, so hette er damit vergebung verdienet. Luther artikel (1538) E 4 a u. ö. im part. und subst. ist das zusammenschreiben allgemein, dem ton beim aussprechen folgend; s. die vorigen und folgendes: dein gir söll vestlich sein gegründt, genuog zethuon ümb alle sünd. Schwarzenberg 114 a ; wenn dich Antonio beleidigt hat, so hat er dir auf irgend eine weise genug zu thun, wie du es ford…