Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genucht f.
genucht , f. altes subst. zu genug, noch im 15. jahrh. oder länger ( vergl. genüchtig): ghenuocht, copia. md. voc. des 15. jh. bei Dief. 149 c mit nd., rhein. anklängen, das uo aus schwanken zwischen hd. und nd. oder nrh. vocal; mnl. ghenucht, dagegen nrh. genoycht deliciae, affluentia, voluptas Teuth. 104 a im vocal getrübt, es sucht fühlung mit genoych satis, wie mnd. genochte, genoechte wb. 2, 61 a sich anlehnt an genogede, hd. genügde ( s. d. ). an letzteres angelehnt genüchte affluentia Dief. 16 b , Mones anz. 5, 236 aus einem rhein. voc. d. 15. jahrh. auch hd. noch bei Wolkenstein lxxxvi…