Hauptquelle · Althochdeutsches Wörterbuch
genscirma
genscirma Gl 5,62,3 ( Klagenfurt 11, 13. Jh. ) ist nicht sicher zu deuten. Es steht in einer Rezeptsammlung mit eingestreuten Pflanzennamen: cum herbe suco quae dicitur bilese, sal qui dicitur genscirma . Ist das lat. Lemma sal auf sola ( regia ) als alte Bez. für den Echten Schierling, Conium maculatum L., oder Wasserschierling, Cicuta virosa L. ( vgl. Marzell, Wb. 1,1118 ff. u. 999 ff., auch Fischer, Pfl. S. 264 ), zurückzuführen, und verbirgt sich hinter (gens)-scirma eine Form von -scerne, im weiteren von -skerning ‘ Schierling ’ ? Vgl. Marzell, Wb. 1,1001 zu wodescerne cicute Gl 3,596 Anm…