genetisch auch ‘das G-e’; gelegentl korrespondierend mit ‘historisch’, ‘konstruktiv’, ‘dynamisch’; primär angewandt iZshg method Reflexion im Rahmen morphol, anatom, mine ralog-geol Studien sowie in naturphilos Betrachtung, analog dazu im künstlerisch-ästhet Bereich u in allg Aussagen 1 durch sein Entstehen u Werden bestimmt, bedingt Das was uns umgibt erhält dadurch [durch zunehmendes Bewußtmachen, Erkennen seiner Herkunft, seines Gewordenseins] ein Leben, wir sehen es in geistiger, liebevoller, g-er Verknüpfung, und durch das Vergegenwärtigen vergangener Zustände wird das augenblickliche Dasein erhöht und bereichert GWB27,319,5 DuW 10 2 in Kennzeichnung einer dem universell wirkenden Entwicklungsprinzip angemessenen Betrachtungs-, Denk-, Verfahrensweise, wiederholt mit Betonung ihrer heurist Funktion, ihrer Eignung, zu weiterführendem, auf Wesenserkenntnis zielendem Fragen hinzuleiten Erde, wie wir sie jetzt vor uns gewahr werden. Auch hier ist eine g-e Betrachtung wünschenswerth. Alles was wir entstanden sehen und eine Succession dabei gewahr werden, davon verlangen wir dieses successive Werden einzusehen. So wie die wahre Geschichte überhaupt nicht das Geschehene aufzählt; sondern wie sich das Geschehene auseinander entwickelt uns darstellt GWBN9,275,21 BildgErde Dabey [bei Arbeit an Fl] kam mir zu statten daß ich von jeher, beym Anschauen der Gegenstände, auf dem g-en Weg mich am besten befand, so daß es mir nicht schwer werden konnte mich zu der dynamischen Vorstellungsart, welche uns bey der Betrachtung der Natur so herrlich fördert, zu erheben GWBB15,6,18 Jacobi 2.1.00 meine Art, die Gegenstände der Natur anzusehen und zu behandeln, sie sei nun g. oder constructiv GWBN9,347 AnLeonhard 18.11.08 Var [Carus’] g-e Entwickelung des Schädels aus einer complicirten und problematischen Bildung GWBN8,168,22 SchädelgerüstWirbelkn 1824 G-er Begriff. Geologie. Botanic GWB31,341,24 ItR Schema GWBN13,297,3 MinGeol Plp GWBTgb 6.12.99 GWB422,260,16 MuR(1235) GWBN7,214,18 PrincPhilZool II 1832 uö mBez auf künstlerisch-ästhet Phänomene [in Hinblick auf das ‘Sich-Loswinden’ dramat Gestaltung aus ‘dem Epischen’ u ‘dem Lyrischen’] lassen [Sie] sich meine g-en Entwicklungen gefallen. Natur- und Kunstwerke lernt man nicht kennen wenn sie fertig sind; man muß sie im Entstehen aufhaschen, um sie einigermaßen zu begreifen GWBB16,265,23 Zelter 4.8.03 GWBB23,243,9 Zelter 15.1.13 GWB53,403,15 Entw Aufsatz üb neuere dtKunst als bevorzugte Betrachtungsweise auf beliebige Fälle angewendet [mBez auf polem Äußerungen von ChSWeiß gegen die Fl] Weil ich .. in allen Dingen die g-en Betrachtungen liebe, so will ich Ihnen einen Aufschluß geben, woher dieses guten Mannes Unwille denn eigentlich entsprungen ist GWBB22,66,21 Zelter 18.3.11 → GWBhistorisch-genetisch Syn zu 2 GWBgeschichtlich Gert LiebichG. L.