Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genanne
genanne , m. namensbruder, ein altes wort, mhd. genanne und gename, entstanden aus ahd. ginamno, cognominalis, dann auch schon, ein beweis häufigsten gebrauches im leben, mit angleichung gnanno und genammo, s. Graff 2, 1085 fg.; mhd. z. b.: dem werden Steinachære, hern Ruodolf dem genamen mîn. Rud. v. Ems guter Gerh. 6835 ; ein sîn genanne hieʒ alsam, dem was erkorn der selbe nam. dess. Barlaam u. Jos. 60, 33 . auch den heiligen, auf dessen namen man getauft war, nannte man mîn genanne, wie Konrad Dankrotzheim : und mîn genanne Sant Cuonrât. namenbuch 345 . nhd. noch im rheinfränkischen gebiet…