Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemurr n.
gemurre , gemurr , n. subst. verb. zu murren, mhd. gemürre (: dürre) Altswert 70, 16 ( Lexer 1, 849 ), nl. gemor n. 1 1) fortgesetztes oder allgemeines murren: wir verwerfen mit nichte das gebete ( vieles beten ), sondern das lauter unnütze geheule und gemurre verwerfen wir. Luther 4, 416 a u. o. von plapperndem oder brummendem beten, s. Dietz 2, 74 gemurre oder geplerre, das unnutze geplepper und gemurre der rosenkrenz, die kirchen vol gemurres u. ähnl.; unterdessen gieng das gemurre unten im hofe wieder an. Riemer polit. maulaffe 164 ( c. 81); als er in die flur trat, klang das summen wie da…