Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemülle n.
gemülle , n. staub, schutt u. ä., zermalmtes, ahd. gamulli ruder Graff 2, 712 , mhd. gemülle Lexer 1, 848 , zu mhd. müllen, ahd. muljan zerstoszen, zermalmen. nebenform md. gemölle ( s. 2). mnd. gemulle, gemul wb. 2, 55 b , noch jetzt gebraucht, wie auch nl. gemul n. (u als ü gesprochen ). 1 1) gemülle, pulvis Dief. 472 c , gemyll, gemyl das. aus Melber, quisquiliae gemulle 480 c , scobs 509 b ( auch mulle); gemülle, auskericht, quisquiliae Henisch 1488 ; auch sol er ( der dichter ) mit der kunste wanne usz swingen das gemulle. v. d. Hagens d. mus. 2, 224 , also auf der dreschtenne, die spelze…