Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemicke n.
gemicke , n. : zur winterszeit, wenn sich der guckguck verkriechen wil, so suchet er hole bäume, welche inwendig von den würmern oder sonsten woher zerfressen oder ausgehölet sein .. es träget sich auch manchmal zu, dasz dergleichen baum von den bauern umbgehauen wird, und der guckguck unter den wurmstichigen gemicke ertappet wird. Praetorius storchs u. schwalben winterqvartier 92 ; anhalt bietet bair. vermucken von holz, morsch werden, verdumpfen Schm. 2, 549 , der ahd. farmuchan, farmuckan hebetare, suffocare vergleicht; auch fränkisch müchen schimmlicht riechen Reinwald henneb. id. 1, 104 ,…