Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gemarkung f.
gemarkung , f. gemeindegrenze und gebiet, nebenform zu markung ( s. d. ), wie gemarke neben marke, in der bildung eigentlich gemeint wie gemerke ( s. d. ), d. h. collectivisch ( s. gattung): es war nun der halbe weg gemacht und die Germersheimer gemarkung nicht mehr weit, wo der delinquent abgeliefert und von andern schergen ( der andern gemeinde ) empfangen werden sollt'. Fr. Müller 1, 304 ; wohin jetzt das auge sich wenden mag, erblickt es in fetten gemarkungen unter einander schöne lutherische und katholische ortschaften. Hebel 3, 115 (422); könntet ihr kein ander wetter brauchen? ich bin d…