Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geistesgabe f.
geistesgabe , f. gabe des geistes, seit dem 16. jahrh.: ( dichter ) die gott mit geistesgaben begnad für andern weit. Cyr. Spangenberg musica 39 , wo noch gabe vom heil. geist gemeint sein wird, s. gabe 1, e, ζ , vergl. geist selbst unter 10, i gleich geistesgabe. Dann zugleich als eigenthum des geistes, hervorragende eigenschaft, zuletzt aber doch noch als gabe gottes oder der natur gedacht: an herrlichen leibs- und geistsgaaben. Weckherlin 548 ; weil tugend nicht noch geistesgabe den eigensinn des schicksals rührt. Gotter 1, 5 ; verschiedene männer beschäftigten sich, seine ( Shakspeares ) g…