Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geisterei f.
geisterei , f. das treiben der geister ( s. d., nicht geist), d. h. die vom geist viel wesens machen: und sich allenthalben die sach also stellet, als habe gott und die welt der müncherey und geisterey sat, und müsse anders werden. Luther 2, 259 b ; weil gott .. die geistlose geisterey wil ausrotten. 3, 139 a ; der rottengeister geisterey. 83 a ; sihestu abermal den teufel mit seiner groszen geisterey. 75 a u. o.; etliche aber, so grosze geisterey fürgeben, achten solche fleischliche güter nichts. 4, 285 b ; die das euszerlich wort und sacrament verachten und dafür ire eigen ertichte geisterey…