Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geiselriemen m.
geiselriemen , m. peitschenschnur von leder ( vgl. gaisel von rinderein leder u. ä. sp. 2617), schon mhd.: die geiselriemen wâren grôʒ, mit grôʒen knopfen vor gebunden. br. Philipps Marienleben 6837 ; sîn arme manegen rôten striemen heten von den geiselriemen. 6857 u. ö., von Jesu bei der geiselung. auch als peitsche: und schmitzen mit iren geiseln riemen ( vgl. geiselschmitz), das mancher umb ein aug mocht kemen. fastn. 381, 25 , in einer klage über das treiben von fasnachtnarren die als bauern auftreten ( zu der plural. zusammens. vgl. kühfenster); der wolf, der von einem bauer geschlagen wi…