Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gehöfer m.
gehöfer , m. hofmann, huber, lehnmann, ein altes wort des Mosellandes; vgl. Hanssen die gehöferschaften ( erbgenossenschaften ) im regierungsbezirk Trier, in den abhh. der Berl. akad. 1863, wo die erscheinung nur vom volks- und landwirtschaftlichen gesichtspunkt behandelt wird, als rest altgermanischer feldgemeinschaft. 1 1) die alte form ist schwankend, in lehrreicher weise, gehöfer, gehöver, gehöber, gehöfner, gehövener, gehuber u. ä. 1@a a) gehöfer, wie noch im Trierischen, im 15. 16. jh.: jeder viertel habers gibt dem gruntherrn ( abt zu Prüm ) 7½ ey, und das achte ey soll die fraw uff die…