Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gehebig
gehebig , fortgebildetes gehebe, wie gängig zu gänge, gefügig zu gefüge u. a., s. auch behebig zu behebe. schon ahd. in ungihebîg insanus u. a. Graff 4, 739 ( s. 3), sicher auch mhd. gehebic. 1 1) zu gehaben, besitzen, in besitz nehmen: er sol das alles habhaft und gehebig sein. mon. habsb. 2, 175 b. Lex. 1, 785 , aus d. 15. jh.; vgl. ahd. ungihap inops unter gehebe 1, a. vgl. übrigens gehäbig 1, das überhaupt eig. nicht verschieden ist. 2 2) zu gehaben halten, festhalten u. ä., bair. g'hebig aushaltend, fest, kräftig u. ä. Schm. 2, 140 ( s. gehebe 1, f ), d. h. wie gehäbig das. s. 136, auch t…