Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gegengift n. m.
gegengift , n. m. antidotum, alexipharmacum Stieler 651 , arzenei die gegen genommenes gift wirkt. gern bildlich: die treflichen poeten, die rächer der natur, die können, tod, dich tödten, sind, gift, dein gegen-gift. Fleming 220 ( L. 199), d. h. verleihen groszen geistern unsterblichkeit; des toback-krauts güldne blätter sind bei manchem unglücks-wetter ein beliebter gegen-gift. wider pest und leibes-wunden sind sie schon bewährt gefunden; und wenn uns ein kummer trifft, können wir durch sanftes hauchen sie zu unserm labsal brauchen. Canitz 222 ( lob des tobacks ); wundervoller saft der reben…