Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gegatte n.
gegatte , n. verstärktes gatte, zugleich aber schwache nebenform zum vorigen; mhd. gegate, alts. gigado, ags. gegada, mnd. mnl. gegade, s. unter gatte I, 1, 5. 1 1) nhd. noch im 16. jh.: man sagt, dasz ein pfawe keinen neben ihm könne leiden, der mit seinem gegatten auch zuhielte. Luther tischr. 306 b , s. dazu gatte II, 4 von thieren, besonders vögeln, schon mhd., wie auch gegate; das neutr. vom weibchen ist wie unter gatte I, 4 ( doch auch m. möglich ). nach folgendem auch im 17. jh. wol noch stark gegat ( s. voriges ): ein jeglicher soll bei seinem gegathe bleiben, nach dem gebote gottes. G…