Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefrüchtig
gefrüchtig , fruchttragend, ergibt sich aus folgendem: ouch hânt die von Rastetten ( Rastatt ) reht zue farend ûf daʒ münchvelt, wâ es ungefruhtig ist. weisth. 1, 440 (14. jh. ); vorher dafür ist daʒ felt ungefruhtiget s. 439, mit frucht bestanden, vgl. von land, das einer befruchtiget hat hess. 14. jh. bei Vilmar idiot. 111 , aber auch das in adj. form: gegen dem befruchtigen felde, nach dem fruchtlande hin, wetterauisch 16. jh., s. anz. d. germ. mus. 1860 sp. 123, das zugleich für gefruchtig zeugen darf, nach dem tausch von ge- und be- sp. 1623 ( s. gefreund I, d ). vgl. früchtig, früchtigen…