Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefolgen
gefolgen , verstärktes folgen, bis ins 17. jh., ahd. gifolgên, mhd. gevolgen: das si es ( das leibgedinge ) oft und dicke ervordert habent, das in aber nit gevolgen mochte. Augsb. chr. 2, 347, 16, gerichtlich zu theil werden, vergl. folgen 8, a; davon solle dem pfleger, der die beschaw helt, gevolgen zwen schilling pfenning. bair. landordn. von 1553 bei Schm. 1, 527 , verabfolgt werden; da führt mich mein herr an eim zaum, dasz ich ihm kund gefolgen kaum. Alber. Es. 39 ; dasz Galvanes und Agraies inen nit gefolgen kunden. Amadis 190; ich kan mit so vielen unkosten nicht gefolgen, non posso sup…