Hauptquelle · Westfälisches Wb.
Gef¹le n.
Ge-fo¹le n. [verbr.] Gefühl. — 1. (durch Nerven vermittelte) Empfindungen. Eck he känn Gefail inne Bǟine ( Dor Wl ). — Sagw.: Diäm Gefäuhl noa hiät dei Mann rächt, saggte de Avkoate, doa har iäm de Buer ’n Goldstück in de Hand edruggt ( Alt Lü || mehrf. SWestf). — 2. seelische Regung, Empfindung, Emotion. — Ra.: Dä hiät kein fêyn Gefaihl er ist nicht sehr feinfühlig, hat keine Fähigkeit zu innerer Anteilnahme ( Isl Ös ). Dat kümp em gar nich an’t Geföhl das fühlt er gar nicht ( Tek Me ). — 3. In Vbdg. mit in und hebben : instinktiv wissen, ahnen. Dat hewwe eck so in’n Gefeul ( Min Ha || mehrf.…