Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefluder n. m.
gefluder , geflüder , n. m. zu fluder. 1 1) gefluder n. im berg- und hüttenbau, breites gerinne, wodurch das wasser läuft. Adelung, alveus Weber 330 b , Veith 226 auch willkürlich und unrichtig gefluther, an fluth angeschlossen ( s. fluder): indem man die stollnwasser auf die länge von 110 lachter in gefluther faszte. Veith aus der zeitschr. f. das bergwesen, vgl. das. 90 , wo auch geflüder angegeben ist. 2 2) für die umlautsform zeugt auch geflieder, sächs. im 18. jahrh., nach nhd. aussprache ( wie mieder für mhd. müeder, muoder), im mühlenbau: dasz alle diejenigen, so mühlschlag, kupferhämme…