Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geflicke
geflicke , n. flickerei. Ludwig 709 , Adelung. im 16 . jh.: und ist des unnötigen geflicks und gepletzes so viel, das sie selten zur sache komen. Luther bei Dietz 2, 37 b , bildlich von rederei. auch für cento, zusammengeflicktes schriftstück ( vgl. u. gefleckt 2): und ist ein jemerlich geflicke, nicht anders denn als eins bettelers mantel, denn ich höre das wol funf mal dis edict sei verendert und haben viel sich dran geerbeit. das.; ausländer dürfen schreiben, es wehren ohngefehr zweihundert teutsche grundwörter, das übrige wehre ein grobes geflik und muste bald von hier bald von dort abgele…