Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefitze n.
gefitze , n. verfitzter, verworrener knäuel; vom gordischen knoten: den man unauflöslich nandte, bis er ( Alexander ) mit seinem schwerdt in das gefitze spielt. Wiedem. febr. 44 ; das gordische gefitze. dec. 38 . von künstlichem putz: ein haufen gekröses und gefitzes um die hende oder den hals, das man kaum das angesicht dafür siehet. Mathes. Sir. 3, 34 b . auch von schlechter näherei. Bildlich von verworrenem denken, eigentlich gewebe, gespinst: ( das kanonische recht ) ist oft wider vernunft und witz, auch wider sein eigen gefitz. G. Nigrinus affenspiel 1571 P 3 b , zugleich für ' system ' s…