Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gedüfte n.
gedüfte , gedüft , n. collectivum zu duft, oder auch als subst. verb. zu düften, erst im 18. jh. gebildet, noch bei Adelung nicht verzeichnet. 1 1) zu duft gleich dunst: schwebete den tanz des bardiets in dem schimmernden gedüfte. Klopstock od. (1798) 1, 232 , Braga, vgl. nachher das. s. 233 in der düfte gewölk; welch ein schall, welch dunkles gedüft wallt her zu mir. Stolberg 15, 10 ; gebirg' und hain verschmelzen im röthlichen gedüft. Matthisson (1815) 119 , abendgemälde; der holden erscheinung, die aus den düften des abends ihr dort aufblühet' und eilends wieder verschwand in das rothe gedü…