Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gedankenbild n.
gedankenbild , n. 1 1) bild das im geiste sich bildet, bild der welt, des lebens u. a., oder ein selbstgebildetes: die zeit ist ein gedankenbild nachfolgender in einander verketteter umstände. Herder ( bei Campe ); unterdessen will ich suchen mich wieder recht in die arbeit zu werfen, dasz ich nur erst das gedankenbild aus mir herausstelle, weil ich es dann heller anschauen kann. Schiller an Göthe 6 . april. 1798. 2 2) daher gleich idee, ideal Campe ( s. dazu sp. 1954 ): die Griechen formten ihre gottheiten nach hohen gedankenbildern. ders.; und daran ist gelegen, dasz man religiös sei .. dasz…