Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebütte n.
gebütte , n. eingeweide, ein fragliches wort. 1 1) im 18. jh.: bündel nennt man an einem gerissenen karpfen das gedärme welches mit dem rogen oder der milch verknüpfet ist, heiszet auch das gebütte. öcon. lex. 404 ( vgl. gebündel ). in vocab. des 15. jh.: exentera, gepütte, gebutte, auch gebuet vel gewaid, s. Dief. 216 a ( Schm. 1, 302 ); extalis, gebutte. 219 c , theils aus md. ( auch rhein. ) theils aus oberd. quellen ( vgl. die hochd. umdeutung gepurdt n. gl. 160 b ); ob auch mnd.? s. Sch. u. L. 2, 25 a . mhd. gebütze Lexer 1, 766 , gebuzze exta sumerl. 31, 27 ( wb. 1, 287 a ). doch auch gu…