Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebschnitzig
gebschnitzig , freigebig, in westlichen mundarten, s. aus Aschaffenburg Schmeller 3, 502 , aus Nassau und vom Westerwalde Kehrein 1, 154 ( wo auch gefschnetzig), auch gebschnützig das. 2, 8 aus Firmenich 2, 76 , wie Weigand wb. 1873 1, 536 gebsnützig ansetzt; schon im 15. jh. hess. gebesnytzig, im 14. jh. aber gebesnitz, s. Rieger zur heil. Elis. s. 377 a ; bei Vilmar hess. id. 120 'gebschneppisch, mit geben bei der hand, voreilig freigebig ', also tadelnd. dieser tadelnde sinn tritt auch in der Elis. 7930 schon hervor, verschwenderisch mit geben, und mag der kern des wortes sein, ausgedrückt …