Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebrodel n.
gebrodel , n. dauerndes brodeln, auch wol das brodelnde selber; schon im 15. jh.: die spise sol sin nach der natur .. nit so vil .. dasz sie den magen beschwere .. oder ein gebrodel in dem buch mach. Scherz 485 , aus einer pestordnung; das gebrodel eines siedenden wassers u. ä. Ludwig 701 ; und es siedet der zitternden welle gebrodel. Voss Ovid 52, 73 ; anbetung, glüh'nd, wie opferdampf zum himmel aus dem gebrodel des gefühls entsendend. H. v. Kleist 1, 389 ( Amphitr. 2, 5). auch mit umlaut, das folgende geprödel scheint dasselbe, bildlich für getümmel, gebrause, vom lärm bewaffneter: auch war…