Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gaupen
gaupen , schwäb. 16. jahrh.: iedoch dingen sie darbei usz drei stuck ( beim nachweis der jungfrauschaft der braut ), nemlich kinderspill, als wann die halbgewachsene kinder mit ainandren sich paren und gaupen. Zimmer. chron. 3, 280, d. h. liebes- oder eheleute spielen. jetzt in Schwaben gaupeln, appenz. gaupen possenhaft tändeln wie z. b. junge katzen Tobler 229 a , auch gopen; weiteres s. unter DWB gabeln gaukeln.